Zypern-Museum

Geschichtsinteressierte finden in diesem Museum die schönsten Exponate archäologischer Funde aus ganz Zypern. Das in 16 Säle unterteilte Zypern-Museum in der Hauptstadt Nicosia wurde von den Briten im 20. Jahrhundert errichtet und dokumentiert in chronologischer Abfolge Zyperns Frühgeschichte. Gezeigt werden Funde aus der Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter, Schwerpunkte sind bei der Bronzezeit, der griechischen und der römischen Antike gesetzt. In den ersten Sälen des Zypern-Museums bekommen die Besucher einen faszinierenden Einblick in die früheste Geschichte der Insel. Zu sehen sind 8000 Jahre alter Schmuck und Alltagsgegenstände, deren kunstvolle Verzierungen angesichts ihres hohen Alters noch immer überraschen. Sehenswert ist auch die 6000 Jahre alte geschmückte Keramik. Terrakottamodelle und Gefäße, auf denen Alltagsszenen und Tempeldarstellungen zu sehen sind zeugen von Zyperns Bronzezeit. Zwei besonders schöne und wertvolle Exemplare aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Sind zwei Vasen im sogenannten Freifeldstil. Die eine bildet einen Vogel mit Fisch im Schnabel, die andere einen an einer Blüte schnüffelnden Stier ab. Des Weiteren finden sich in den folgenden Sälen des Museums umfangreiche Funde von Votivfiguren aus einem zypriotischen Heiligtum, die, teilweise lebensgroß, individuell gestaltete Figuren zeigen. Auch zu bestaunen sind Figuren aus Kupfer, dem Rohstoff, der die Haupteinnahmequelle in der Antike bildete. Funde aus Salamis Königsgräbern sowie aus der römischen Antike und unzählige weitere wertvolle Exponate machen einen Besuch des Museums noch interessanter.

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