Urlaub auf der eigenen Yacht – die ganz besondere Urlaubserfahrung

Deutsche Urlauber wünschen sich im Urlaub immer mehr Freiheiten. Statt vorgeplanter Pauschalreisen mit festem Terminplan wollen sie Flora und Fauna lieber selbst erkunden. Eine wundervolle Möglichkeit hierzu bietet das Chartern einer Yacht. Ganz entspannt und frei von aller Hektik treibt man damit über malerische Wellenlandschaften hinweg. Einige Dinge sind beim Anmieten einer Yacht allerdings zu beachten.

Welches Boot soll es sein?

Hat man sich für ein Reiseziel entschieden, geht es zunächst einmal an die Auswahl des richtigen Bootstyps. Hier entscheidet man sich in der Regel zwischen einem Segelboot, einem Motorboot, einer Segel- oder Motoryacht, einem Katamaran und einem Hausboot. Anbei sind die wichtigsten Unterschiede aufgelistet:

Bootstyp

Besonderheiten

Segelboot


Alois Hausegger / pixelio.de
  • mit Windkraft betrieben
  • ab bestimmter Größe mit zusätzlichem Motor ausgestattet, um bei Windstille und im Hafen besser manövrieren zu können
  • ab 10 m Länge als Segelyacht bezeichnet
  • bestehen üblicherweise aus Holz, heute aber auch viele moderne Rümpfe aus Aluminium, glasfaser- oder kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
  • zwei Arten: Jollen (geringer Tiefgang, Binnengewässer), Kielboot (gewichtsstabiler, offene See)

Motorboot


Rolf Handke / pixelio.de
  • von Verbrennungs- oder Elektromotoren angetrieben
  • zwei Arten: Verdränger, Gleiter
  • Verdränger: bewegt sich durch Verdrängung des Wassers hinter sich fort, sparsamer Verbrauch, hohe Motorleistung
  • Gleiter: wesentlich leichter, kann Vielfaches seiner Rumpf­geschwindigkeit erreichen

Segel- und Motoryacht


FotoHiero / pixelio.de
  • Länge von min. 10 Metern
  • mit Kajüte und Kabinen ausgestattet
  • heute meistens aus faserverstärktem Kunststoff gefertigt
  • umfangreiche Einrichtung (Toiletten, Küchen, Werkzeug etc.)
  • sollte generell mit Crew gechartert werden

 

Katamaran


Janusz Klosowski / pixelio.de
  • zwei durch ein Heck miteinander verbundene Rümpfe
  • hohe Breite, geringes Gewicht: dadurch sehr wendig, aber auch schnell und stabil
  • durch höhere Stabilität kaum Seekrankheit
  • für Yachtcharter besonders Segelkatamaran geeignet
  • besonders sicher, einfach zu steuern

Hausboot


RudolphoDuba / pixelio.de
  • gleichzeitig Wohn- und Transportmittel
  • oft auf Binnenwasserstraßen und Seen zu mieten
  • besonders für Laien ohne seemännische Erfahrung verfügen
  • Bootsführer muss 18 sein und umfassende Einführung erhalten

 

Mit oder ohne Crew chartern?

Möchte man eine Segelyacht oder ein anderes größeres Schiff chartern, ist die nächste wichtige Frage die, ob man selbst der Skipper sein oder eine Crew anheuern will. Im ersten Fall sollte man bereits über Segelerfahrung verfügen. Zudem ist diese Art des Yachtcharters vor allem jenen zu empfehlen, die mehrere kurze Etappen segeln und eher an malerischen Stränden und Buchten vor Anker liegen wollen. Wer es ganz stressfrei haben möchte, chartert die Crew gleich mit. So muss man sich um nichts kümmern und kann seinen Urlaub in vollen Zügen genießen. In beliebten Urlaubsregionen wie Zypern findet man überdies auch viele schöne Ferienwohnungen.

Chartern ohne Crew

Vorteile:

  • uneingeschränkte Freiheit bei der Routenplanung
  • höchstmögliche Privatsphäre
  • freie Zeiteinteilung

 

Nachteile:

  • große Verantwortung
  • hohe Anforderungen an Segelkenntnisse
  • Bootsführerschein und Befähigungszeugnis erforderlich
  • weniger Freizeit

 

Wer ohne Crew chartert, muss Segelkenntnisse nachweisen

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Bereiche, in denen sich der Bootsführer auskennen muss. Wetterkunde und die verschiedenen Lenkmanöver sind da nur zwei der vielen wichtigen Themen.

Yachtcharter mit Skipper

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Wer keine komplette Crew anheuern, aber auch nicht vollständig auf eigene Verantwortung segeln will, kann lediglich einen Skipper anheuern. Diese Variante empfiehlt sich, wenn man Anfänger ist oder bereits einige Erfahrungen aufweist und seine Kenntnisse auffrischen will. Man hat hierbei den Vorteil, dass der Skipper die Verantwortung übernimmt und mit seiner langjährigen Erfahrung einen reibungslosen Segeltörn garantiert. Gleichzeitig hat man an Bord mehr Privatsphäre, als wenn man eine komplette Crew anheuert.

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